In den ersten Wochen ist die Haut eines Neugeborenen meist sehr trocken und schuppt sich sichtbar.
Fast alle Babys bekommen in dieser Zeit auch einen Ausschlag, der als Babyakne bezeichnet wird, weil er an die Akne von Jugendlichen erinnert. Er breitet sich oft auch über den Stamm und manchmal den ganzen Körper aus. Er hat aber keinerlei Krankheitswert, verursacht keinen Juckreiz und verschwindet in wenigen Wochen von selbst.
Wenn die Haut jenseits der Neugeborenen-Zeit also nach dem ersten Lebensmonat sehr trocken ist, sollte eine feucht-fettige Hautpflege begonnen werden,- bei Bedarf auch mehrmals täglich.
Ab dem dritten Lebensmonat benötig die Babyhaut meist keine rückfettende Unterstützung mehr.
Im Winter ist die Haut grundsätzlich etwas weniger fettig.
Kopfgneis tritt oft erstmals nach 1-2 Monaten auf und besteht aus Talgresten und Hautschuppen.
Er ist harmlos und verursacht keinen Juckreiz. Im Gegensatz dazu wird ein Milchschorf von deutlichem Juckreiz begleitet und die Haut darunter ist meist sehr trocken und entzündlich gereizt. In diesem Fall sollte eine Behandlung erfolgen. Ein Milchschof kann das erste Anzeichen für ein atopisches Ekzem (Neurodermitis) sein.
Wenn die Haut trocken ist, können sich herdförmige trocken-schuppige und juckende Ekzeme entwickeln.
Auch dies kann auf eine Neurodermitis hinweisen und sollte behandelt werden.
Säuglinge dürfen nur einmal pro Woche gebadet werden.
Diese Vorstellung ist veraltet ! Wichtig ist aber, dass nicht zu oft mit Seifen gebadet wird. Regelmäßig sollte beim oder direkt nach dem Bad die Haut mit Badeöl oder Pflegeöl rückgefettet werden.
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