Vitamin D hilft dem Körper, Kalzium aufzunehmen und sorgt für starke Knochen und Zähne.
Säuglinge sollten in der Regel ab dem achten Lebenstag Vitamin D erhalten.
Die übliche Empfehlung liegt bei 500 Internationale Einheiten (IE) pro Tag.
Die Gabe erfolgt als Tropfen oder Tablette.
Die Substitution wird bis zum zweiten erlebten Frühsommer (also bis zum zweiten Ostern) empfohlen.
Vitamin D ersetzt keine ausgewogene Ernährung und Bewegung im Freien, sondern ergänzt sie.
Vitamin D ist wichtig für Knochen und Zähne.
Es hilft dem Körper, Kalzium aufzunehmen. Das unterstützt das Wachstum und die Stabilität der Knochen bei Kindern.
Säuglinge brauchen zusätzliches Vitamin D.
Muttermilch und Säuglingsnahrung enthalten meist nicht genug Vitamin D, um den Bedarf vollständig zu decken.
Vitamin D wird hauptsächlich durch Sonnenlicht gebildet.
Wenn Sonnenlicht auf die Haut trifft, kann der Körper selbst Vitamin D herstellen.
„Kinder bekommen genug Vitamin D über die Nahrung.“
Das stimmt nicht. Nur wenige Lebensmittel enthalten größere Mengen Vitamin D.
„Ein bisschen Sonne reicht immer aus.“
Babys sind oft durch Kleidung, Kinderwagen oder Sonnenschutz vor direkter Sonne geschützt. Dadurch bildet der Körper weniger Vitamin D.
„Viel Vitamin D ist immer gut.“
Das ist falsch. Zu hohe Mengen können dem Körper schaden. Deshalb sollte Vitamin D nur in der empfohlenen Dosis gegeben werden.
Vitamin D täglich in der empfohlenen Menge geben.
Die Gabe möglichst zur gleichen Zeit durchführen (z. B. beim Zähneputzen oder Füttern).
Bei Unsicherheit Kinderarzt oder Kinderärztin fragen.
Keine höheren Dosen geben ohne ärztliche Empfehlung.
Vitamin-D-Präparate nicht doppelt geben (z. B. verschiedene Produkte gleichzeitig).
Vitamin D nicht als Ersatz für eine gesunde Ernährung ansehen.